Wissenswertes

 

Blumen trocknen

Im Grunde gibt es drei unterschiedliche Methoden, um Blumen zu trocknen: an der Luft, pressen oder mithilfe von Kieselgel oder Grieß. Überlege dir vorher ganz genau, welche Art Wunschanfertigung ich für dich zaubern darf, davon hängt das Ergebnis und die Wahl der Methode ab. Für Schmuck und Untersetzer sind gepresste Blumen die beste Wahl. Bei einem Wandbild oder einem tiefen oder kugelförmigen Anhänger können Teile oder ganzen Blumen in ihrer natürlichen Form verwendet werden.

die einfachste Methode

Kopfüber an der Luft trocknen

Es ist wohl die bekannteste und unkomplizierteste Methode, um Blumen zu trocknen. Kurz und knapp, damit keine unschönen gammligen Stellen entstehen, wickelst Du deinen Strauß auseinander und hängst vereinzelte Blumen kopfüber an einem dunklen, warmen und trockenen Ort auf. In zwei bis vier Wochen sollten die Blumen schön getrocknet sein.

die klassische Methode

Pressen

Diese Variante ist ideal für Blüten oder einzelne flache Blumen wie Gänseblümchen, Vergissmeinnicht oder Veilchen. Am schönsten lassen sich die Blumen trocknen, indem sie zwischen zwei Kosmetiktüchern oder Wattepads in einem schweren Buch gepresst werden. Musteralarm: verzichte auf bemusterte Wattepads und nimm niemals Küchenrolle. Das Muster zeichnet sich nämlich auf den Blüten ab. Bei Rosen ist es besonders wichtig, jedes Blütenblatt vereinzelt und nicht übereinanderliegend zu pressen. Beschwere das oder die Bücher mit weiteren Büchern (viele Bücher) und warte drei bis vier Wochen ab. Und bei weißen Blumen musst du leider damit rechnen, dass sie später leicht gelblich oder bräunlich erscheinen werden. Mit dieser Variante können mini Blumenwiesen als Untersetzer angefertigt werden.

die professionelle Methode

Kieselgel oder Grieß

Nach dem Trocknen ist vor dem Trocknen! Oder: Frisch wie vor dem Trocknen! Das ist die beste Variante, um Form und Farbe der Blumen zu erhalten. Das bezieht sich aber nur auch feines Kieselgel oder spezielles Präpariersalz. Wenn Du dich für diese Methode entscheiden solltest, dann achte bitte auf die Körnung, diese sollte sehr fein sein. Es gibt viele Anbieter, z.B. auf Amazon. Ich bin mir sicher, dass du fündig wirst. Die kostengünstige Alternative zum Kieselgel ist Grieß. Da die Packungen recht klein sind, kauf lieber gleich drei Stück.

Am besten nimmst du eine luftdichte Dose und befüllst diese mit einer ca. 1 bis 2 cm dicken Schicht Kieselgel. Jetzt legst Du einzelne Blüten nebeneinander und mit dem Gesicht nach oben hinein und bedeckst diese mit liebevoll mit Kieselgel oder Grieß. Wenn Grieß Deine Wahl war, dann solltest du nicht zu viele Blumen nehmen, sonst kann die Feuchtigkeit nicht aufsammeln werden und deine Blume verschimmeln. Nach ein bis zwei Wochen sind deine Blumen zum Anbeißen schön!

 

Pflegehinweise

Dein Schmuck wird dich mit langanhaltender Schönheit belohnen, wenn Du ein paar Dinge beachtest:

Halte deinen Schmuck von Fett/Öl, Parfum, Sonnencreme oder anderen Kosmetikprodukten oder Reinigungsmitteln fern.

Immer dann, wenn du deinen Schmuck nicht trägst, ist die Schmuckschachtel der perfekte Ort, um ihn behutsam aufzubewahren.

Im Dunkeln ist gut munkeln! Direkte und langanhaltene Sonneneinstrahlung kann zu Verfärbungen führen.

Halte ihn möglichst fern von kratzigen Gegenständen.

Dein Schmuck ist Wasserfest aber nicht Wasserdicht. Nimm ihn lieber nicht unter die Dusche.

Lege den Schmuck vorsichtshalber vor sportlichen Aktivitäten ab.

Materialien

Harz und Blumen

Für die Anfertigung von Schmuckstücken, Dekorationsartikeln oder Wunschanfertigungen verwende ich ein spezielles Gießharz das sehr langlebig und relativ unempfindlich gegen äußere Einflüsse ist. Das Gießharz ist grundsätzlich glasklar, transparent und daher auch lichtdurchlässig. Aus diesem Grund kann es passieren, dass deine Blüten möglicherweise durch zu lange Sonneneinstrahlung verblassen können.

Tatsächlich neigen einige Blumenarten mehr zu verblassen als andere: diejenigen die es tun und ich es bereits beobachtet habe, werden nicht in meinen Kreationen verwenden.

Meine goldene Regel: eigene Blüten so lange in Schachteln aufbewahren und abwarten, ob sie mit der Zeit verblassen oder nicht.

Sollte es dir doch passieren, dass die Blüten verblassen, stellt das keinen Qualitätsmangel dar. Es kann durchaus auf eine andere Art schön aussehen.

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